Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules

Es gibt Bauwerke und Landschaften, die eine hohe Symbolkraft besitzen und Identifikationspunkt für eine ganze Stadt oder Region sind. Einen solchen Stellenwert nimmt der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ein, der seit 2013 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

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Im Jahr 2017 feiert der Herkules seinen 300sten Geburtstag. (im Bild: Herkules mit Oktogon und Großen Kaskaden)
Im Jahr 2017 feiert der Herkules seinen 300sten Geburtstag. (im Bild: Herkules mit Oktogon und Großen Kaskaden)

In der Parklandschaft barocken Ursprungs werden Geschichte, Natur, Technik und Architektur in besonderer Weise erlebbar. Zu den Highlights des weltweit einzigartigen Ensembles zählt das Herkulesdenkmal, dessen monumentaler Unterbau aus Tuffstein sich in einer aufwendigen Instandsetzung befindet. Darüber hinaus setzt sich der LBIH in Zusammenarbeit mit der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) und dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen im Bergpark für die Sanierung weiterer Zeugnisse fürstlicher Bautätigkeit ein. Ausführliche Informationen über 300 Jahre Geschichte des höchstgelegenen Bergpark Europas erhält man im neu erbauten Besucherzentrum am Herkules, das unter der Projektleitung des LBIH entstanden ist.

Sicherung und Instandsetzung des Herkulesbauwerkes mit Herkulesfigur 
Nutzer: Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK)
Auswahl Fachplaner:            HAZ GmbH, Kassel (Tragwerksplanung Gebäude und Figur, Fachbauleitung), Steinwerkstatt Regensburg (steinrestauratorische Fachplanung und Bauleitung)
Bauzeit: 2005 bis voraussichtlich 2020

Neubau Besucherzentrum am Herkules 
Nutzer: Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK)
Architekt: Staab Architekten GmbH, Berlin
Bauzeit: 06/2009 – 06/2011