Kloster Lorsch

Es ist ein geheimnisvoller Ort: Das Areal der ehemaligen Benediktiner-Abtei Kloster Lorsch. Denn von der einst so bedeutenden frühmittelalterlichen Klosteranlage sind nur noch Relikte erhalten. Einzig die prächtige Torhalle zeugt noch vom Glanz, in dem die Anlage einst erstrahlt haben muss. Sie ist eines der ältesten und zugleich bedeutendsten Baudenkmäler Deutschlands aus vorromanischer Zeit.

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Die Torhalle ist eines der ältesten und zugleich bedeutendsten Baudenkmäler Deutschlands aus vorromanischer Zeit.
Die Torhalle ist eines der ältesten und zugleich bedeutendsten Baudenkmäler Deutschlands aus vorromanischer Zeit.

In den Jahren 2011 bis 2014 wurde das gesamte Klosterareal neu gestaltet. In der Maßnahme inbegriffen waren unter anderem die landschaftsarchitektonische Umgestaltung des Welterbe-Areals und die Fassadeninstandsetzung der Torhalle, für die der LBIH verantwortlich zeichnete. Darüber hinaus wurde die Zehntscheune unter Projektleitung des LBIH als Schaudepot für die museale Präsentation der hochwertigen Fundstücke, Spolien und Ausstattungsgegenstände des ehemaligen Klosters ausgebaut. Auch die Bauforschung und die architektonischen Grabungen fanden unter der Projektleitung des LBIH statt.

Gesamtmaßnahme Kloster Lorsch
Nutzer: Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten
Auswahl Fachplaner: Objektplanung Gebäude (Zehntscheune): Sichau und Walter, Fulda
Objektplanung raumbildende Ausbauten (Zehntscheune): Sichau und Walter, Fulda
Tragwerksplanung: HAZ Tragwerksplanung, Kassel
Fachplanung Techn. Ausrüstung: Rupp und Partner, Pfungstadt
Bauzeit: 2011 bis 2014