Oberes Mittelrheintal mit Niederwalddenkmal

Mächtige Burgen, verwunschene Wälder, steile Weinberge und liebliche Städte – das Obere Mittelrheintal besticht durch besondere Schönheit und kulturelle Vielfalt. Seit 2002 gehört der romantische Flussabschnitt zwischen Koblenz und Bingen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

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Das Niederwalddenkmal wurde in den Jahren 1877 – 1883 nach einem Entwurf von Johannes Schilling aus Dresden errichtet. Das 38 Meter hohe Denkmal symbolisiert die Wiedererrichtung des deutschen Kaiserreiches nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71.
Das Niederwalddenkmal wurde in den Jahren 1877 – 1883 nach einem Entwurf von Johannes Schilling aus Dresden errichtet. Das 38 Meter hohe Denkmal symbolisiert die Wiedererrichtung des deutschen Kaiserreiches nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71.

Den südlichen Eingang zum Welterbe markiert das Niederwalddenkmal, das zu den bedeutendsten deutschen Denkmälern des 19. Jahrhunderts zählt. Seit 1883 blickt die Germania stolz auf das Rheintal und erinnert an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und die Gründung des Deutschen Reichs. Um das historische und kulturelle Erbe zu wahren, ist das Niederwalddenkmal einer umfassenden Sanierung unterzogen worden. Dabei erhielt nicht nur die Germania eine „Schönheitskur“. In dem Maßnahmenpaket waren zudem eine Neugestaltung der Freianlagen des Niederwalddenkmals, die Vereinheitlichung des Besucherleitsystems, die Wiederentdeckung und Revitalisierung des Osteinschen Parks sowie eine Neuorganisation und Gestaltung des Besucherparkplatzes inbegriffen. Zudem ist am Niederwalddenkmal über Rüdesheim am Rhein im Jahr 2016 ein neues Besucherinformationszentrum eröffnet worden, für dass das LBIH (Niederlassung West) verantwortlich zeichnete.

Sanierung des Niederwalddenkmals 
Nutzer: Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten
Architekt bzw. Fachplaner:      Bernhard Krönung, Kassel (Metallrestaurierung); Matthias Steyer, Eppstein (Natursteinrestaurierung)
Bauzeit: 09/2010 – 03/2012

Besucherzentrum am Niederwalddenkmal 
Nutzer: Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten
Architekt bzw. Fachplaner
(Auswahl)
Architekt: grabowski spork architektur GbR, Wiesbaden
HLW: kbp köhler beraten + planen GmbH, Wiesbaden
Elektro: IPB, Rüdesheim
Ausbau: jangled nerves gmbh, Stuttgart
Ver- und Entsorgungsleitungen: H + S Ingenieure GmbH Ingenieurbüro für Bauwesen, Schwetzingen
Freiflächen: Die LandschaftsArchitekten Bittkau - Bartfelder + Ingenieure GbR, Wiesbaden
Bauzeit: 05/2015 – 04/2016