PPP-Projekt Polizei Butzbach

Visualisierung des geplanten Neubaus Polizei Butzbach.jpg

Visualisierung Neubau Polizei Butzbach

Am 27.11.2015 erfolgte die ÖPP-Vertragsunterzeichnung für den gemeinsamen Neubau für die Polizeiautobahnstation Mittelhessen, der Polizeistation Butzbach und des Regionalen Verkehrsdienstes Wetterau. Damit beginnt eine 30-jährigen Zusammenarbeit zwischen dem Land Hessen und der Goldbeck Public Partner GmbH, die sich in einem EU-weiten Wettbewerbsverfahren mit der wirtschaftlichsten Gesamtlösung durchsetzen konnte, deren Vorteilhaftigkeit gegenüber einer konventionellen Eigenbauvariante unter Berücksichtigung der Risiken mit rund 9 Prozent beziffert wird. Der ÖPP-Auftrag umfasst neben der Errichtung des Neubaus mit 4.800 m² NGF auch alle Eigentümer- und Vermieterpflichten sowie die 30-jährige Instandhaltung und Bewirtschaftung des Gebäudes.

Eine Herausforderung für die Bieter bei der Planung des Neubaus war die räumliche Zusammenführung von drei bislang an unterschiedlichen Standorten untergebrachten Dienststellen - bei gleichzeitiger Beibehaltung der organisatorischen Eigenständigkeiten. Des Weiteren galt es, das vorgegebene, ca. 6.600 m² große Grundstück optimal auszunutzen, um alle räumlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die vielfältigen Aufgaben der Polizei erfolgreich erledigt werden können. Der Entwurf, der von Architekturbüro Dohle + Lohse stammt, wird nahe des derzeitigen Standortes der Polizeiautobahnstation im Roten Lohweg in Butzbach errichtet, um u.a. die direkte Anbindung an die Autobahn zu erhalten.

Die erzielte hohe Funktionalität des geplanten Gebäudes und der Außenanlagen ist auch dem großen Engagement der Polizisten als zukünftigen Nutzern zu verdanken, mit denen die Projektleitung des Landesbetriebes Bau und Immobilien Hessen (LBIH) von Anfang an intensiv zusammenarbeitete. Hohe architektonische, betriebliche und sonstige Qualitäten konnten durch das LBIH und weitere Experten sichergestellt werden.

Auch bei diesem Bauvorhaben wird der höhere Energiestandard der hessischen Landesregierung realisiert, bei dem die Vorgaben der ENEV 2009 nochmals um 50 % unterschritten werden müssen. Der Baubeginn ist für April 2016 geplant, sodass der Neubau voraussichtlich im Juni 2017 von der Polizei bezogen werden kann.

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