Grundstücksentwicklung

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Bauplan Friedrichstraße 62 in Frankfurt

Grundstücke, die über ein Entwicklungspotenzial verfügen, weil sich entweder durch Bebauung oder durch eine Änderung der baurechtlichen Bedingungen der Wert des Grundstücks erhöhen lässt, vermarktet der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) im Entwicklungsverfahren.

Der LBIH stellt dabei das Grundstück zur Verfügung und der private Partner plant, baut und veräußert in eigenem Namen. Der Entwicklungsgewinn wird in zu verhandelnden Anteilen zwischen beiden Partnern verteilt. Der Vorteil für das Land besteht darin, dass es auf diese Art und Weise an der Wertsteigerung des Grundstücks partizipieren kann. Für den privaten Partner bietet diese Kooperation unter anderem den Vorzug, dass der Grundstückspreis erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig ist.

Beispiel: Frankfurt am Main, Friedrichstraße 62

Zur Entwicklung dieses unbebauten Grundstücks im Frankfurter Westend wurde eine Public Private Partnership eingegangen. Diese Liegenschaft wies ein hohes Entwicklungspotenzial auf, da unbebaute Grundstücke in der Innenstadt von Frankfurt am Main überaus rar sind.

Nach Prüfung der Eignung und Auswahlgesprächen wurde ein Unternehmen ausgewählt, das schon in der Vergangenheit eine Reihe von Wohnbauvorhaben, vornehmlich im oberen Preissegment, sehr erfolgreich und mit hohem Architekturanspruch realisiert hatte. Alle relevanten Rahmenbedingungen waren seitens des Unternehmens zum Verhandlungszeitpunkt analysiert. So konnten adäquate Lösungen für die komplexen Anforderungen des Projektes angeboten werden. Ein in sich geschlossenes Vertragswerk wurde gemeinsam ausgearbeitet. Aus dem Veräußerungserlös erhielt das Land den Grundstückswert, der Investor die von ihm aufgewendeten Kosten. Der verbleibende Entwicklungsgewinn wurde zwischen den Partnern verteilt.

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