Die Projekte des COME-Programms im Überblick

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Finanzamt Alsfeld-Lauterbach
Finanzamt Alsfeld-Lauterbach

Seit Beginn des Programms konnten 72 energetische Sanierungen und Einzelmaßnahmen umgesetzt werden. Bei einem dieser Projekte wurde die pilotweise Durchführung eines Energiemonitorings abgeschlossen. Für 19 Liegenschaften wurden Energiespar-Contracting-Verträge geschlossen und zwei Liegenschaften werden als Bestands-ÖPP energetisch saniert.

Die Projektübersicht zeigt alle seit 2013 fertiggestellten COME-Projekte, die Liegenschaften mit Energiespar-Contracting sowie zwei ÖPP-Sanierungsprojekte.

Die Projekte wurden in mehreren Staffeln durchgeführt:

Die Weiterführungsmaßnahmen basieren auf bereits im ehemaligen CO2-Minderungsprogramm (2008-2012) begonnenen oder geplanten Sanierungsmaßnahmen. Die Projekte sind alle fertiggestellt und tragen ca. 18 % zur Gesamtreduzierung der CO2-Emissionen des Programms bei.

Alle Pilotprojekte mit energetischen Sanierungen zum Erreichen der EnEV 2009 Neubaustandard sind abgeschlossen. Die Einzelmaßnahmen zur teilweise energetischen Ertüchtigung von landeseigenen Liegenschaften und Gebäuden mit hohem CO2-Einsparpotenzial sind fertiggestellt. In dieser Gruppe befinden sich die baulich umfangreichsten Projekte. Diese tragen rund 22 % zur Gesamtreduzierung bei.

Ein weiterer Teil des Programms umfasste den Austausch veralteter, mit fossilen Brennstoffen betriebener Heizkessel in Landesliegenschaften. Mit der Erneuerung der Wärmeerzeuger erfolgte eine Umstellung auf regenerative Energieträger und eine Warmwasserbereitung durch thermische Solaranlagen, sofern die Wirtschaftlichkeit gegeben war. Diese Maßnahmen sind zwischenzeitlich vollständig umgesetzt. Ihr Anteil beträgt ca. 9 % an der Gesamtreduzierung des Programms.

Für die vom LBIH langfristig angemieteten Gebäuden (LEO-Objekte) konnte mittels Energiespar-Contracting eine Erneuerung oder energetische Optimierung der technischen Anlagen erreicht werden. Die Maßnahmen tragen mit rund 46 % einen großen Teil zur Energieeffizienz und CO2-Minimierung bei.

Das ÖPP-Sanierungsprojekt ist mit dem Ziel möglichst hoher CO2- und Energieeinsparungen unter Berücksichtigung von Maßnahmen zur Ertüchtigung der Bausubstanz und funktionalen Optimierung angetreten. Mit dem erfolgreichen Vertragsschluss im Dezember 2019 konnten die ursprünglich prognostizierten Einsparungen leicht übertroffen werden und tragen nun mit 6% zur Gesamteinsparung bei.

Am Ende der Projektübersicht wird die aktuell erzielbare CO2-Einsparung aufgeführt, bezogen auf einen Betrachtungszeitraum von 30 Jahren. Zum Jahreswechsel 2019/2020 zeigte sich, dass der Zielwert von 200.000 t CO2-Einsparung um rund 50.000 t CO2 übertroffen wird. Mit dem Abschluss des Programms im Jahr 2020 wird somit mit einer um bis zu 25 % höheren Einsparung als ursprünglich prognostiziert gerechnet.

Aufgrund der absehbaren Erreichung und Überschreitung der Zielwerte konnten auch nachhaltige Projekte finanziert werden, die mit einer großen Stromeinsparung oder Stromgewinnung (PV-Anlagen) zur Energieeffizienz der Gebäude beitragen.

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