Können 4 Wände glücklich machen?

Scheinbar schon. Veränderungen im Büroumfeld sind eine sensible Angelegenheit. Zieht man die Schlafenszeit ab, verbringen wir von Montag bis Freitag hier mehr Zeit als zu Hause. Da ist es selbstverständlich, dass wir ein Umfeld haben wollen, in dem wir uns auch wohl fühlen. Viele von uns verbinden damit immer noch das klassische Zellenbüro: Vier Wände um uns herum müssen sein.

Aber scheinbare Vorteile können sich in modernen Verwaltungen schnell als Nachteile entpuppen: Dass man nichts sieht und hört, mag für die klassische „Ich-und-mein-Vorgang“-Bearbeitung gut gewesen sein. Die wird jedoch immer weniger. Wo der Wandel noch nicht vollzogen ist, wird er bald kommen. Deshalb wollen wir einen Blick in die nahe Zukunft werfen: in das „Büro 2020“. Die Fragen in künftigen Hochleistungsorganisationen heißen „Wie können wir gemeinsam das Problem lösen?“ oder „Wie können wir unsere Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger verbessern?“.

Wie wir die hessischen Dienststellen in diesen Formen der Zusammenarbeit mit angemessenen Büroformen unterstützen können, welche es gibt und welche Eigenschaften sie mit sich bringen, darüber gibt das „Büro 2020“ Auskunft. Sie werden sehen: Auch die Büros ohne vier Wände haben nicht mehr den Schrecken der alten Großraumbüros, die sich durch mindestens teilweise laute und dunkle, häufig den unteren Gehaltsgruppen vorbehaltene Arbeitsplätze auszeichneten. Oder, wie wir aus eigener Erfahrung wissen: Mehr Kommunikation mit den Kolleginnen und Kollegen kann sehr belebend auf den Arbeitsalltag wirken. Ist das Ganze noch ansprechend gestaltet, wird man auch ohne vier Wände glücklich.

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