„Das Fenster zur Stadt“

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Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer dankte allen am Bau Beteiligten.
Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer dankte allen am Bau Beteiligten.

Ein Amtssitz sollte den Ambitionen seines Bauherrn Ausdruck verleihen. Der neue Erweiterungsbau des Hessischen Ministeriums der Finanzen in der Friedrich-Ebert-Allee in Wiesbaden steht für Effizienz, Stabilität, Leistungsfähigkeit und betont den offenen Charakter des Hauses: „Transparenz schafft Vertrauen. Sie ist das Grundprinzip, nach dem der Erweiterungsbau unseres bestehenden Dienstgebäudes konzipiert wurde“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer anlässlich der Einweihungsfeier am 25. Mai 2016. Vierstöckig, als Passivhaus gebaut, bietet das neue Gebäude Platz für achtzig Büroräume, einen Veranstaltungssaal sowie eine Bibliothek und eine Garage.

Das Alte im Neuen

Der Neubau, der aus einem verwaltungsinternen Wettbewerb hervorgegangen ist,  weist eine objektive Präsenz auf und fügt sich zugleich harmonisch in die bestehende Bebauung ein. Ein verbindendes und zudem prägendes Element ist die kompakte, kubische Bauform sowie das Atrium, das sich als Variation im Neubau wiederfindet. Markanter Blickfang des Gebäudes ist das „Fenster zur Stadt“. Die große Glasfront öffnet das Gebäude und ist Sinnbild der Kommunikation zwischen der Verwaltung und dem Bürger.

Ressourcenschonender und umweltfreundlicher Neubau

Doch nicht nur in puncto Architektur setzt der Neubau Standards. Als Passivhaus errichtet, werden natürliche Energiequellen hocheffizient genutzt und Energieverluste nahezu vollständig vermieden. Thomas Platte, Direktor des Landesbetriebes Bau und Immobilien Hessen, betonte anlässlich der Einweihung: „Nachhaltigkeit ist nicht eindimensional zu verstehen. Sie erfordert eine ganzheitliche Sichtweise und reicht damit über den starren Blick auf einen niedrigen Heizwärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2a) hinaus. So spielen beim Thema Nachhaltigkeit etwa auch Baustoffe und ihre Transportwege eine wichtige Rolle. Beispielweise stehen Sie hier im Veranstaltungssaal auf Muschelkalk, der standortnah bezogen worden ist.“ Kriterien, die auch bei der Zertifizierung des Gebäudes nach dem „Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes“ (BNB) eine Rolle spielen. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen übernahm bei dem Bauprojekt die Planung, von der Grundlagenermittlung bis zur Genehmigungsplanung, die Projektleitung und die Bauausführung.

Pressestelle: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
Pressesprecher: Alexander Hoffmann-Glassneck
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