Ausstellung im Statistischen Bundesamt eröffnet

Das Foyer des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ist in diesen Tagen ein Ort der Kunst. Noch bis zum 10. April werden im Haupthaus am Gustav-Stresemann-Ring 11 die Entwürfe der zweiten Phase des „Kunst am Bau-Wettbewerbs“ präsentiert. Heute fand die feierliche Eröffnung der Ausstellung statt.

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V.l.n.r.: Sven Prothmann, Bernd Krimmel, Roderich Egeler

Bildunterschrift: Kunst am Bau hat beim Statistischen Bundesamt Tradition. Zur Feierstunde wurde auch das Wandmosaik des Darmstädter Malers Bernd Krimmel, das er bereits 1954 entworfen hatte, nach einer Restaurierungsphase wiedereröffnet. (v.l.) Der Künstler Sven Prothmann zusammen mit dem Maler Bernd Krimmel sowie dem Präsident des Statistischen Bundesamtes, Roderich Egeler.

In seiner Rede anlässlich des Festaktes stellte Axel Böttger, Jurymitglied und stellvertretender Niederlassungsleiter des Hessischen Baumanagements in Wiesbaden, die Intention des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs heraus: „Die Eingangssituation zum Kasino des Statistischen Bundesamtes liegt in einer Seitenstraße verdeckt und ist wenig einladend. Im Rahmen der anstehenden Sanierung des Kantinengebäudes wird die Treppensituation neu gestaltet und durch eine Besucherterrasse ergänzt“, so Böttger und fügt hinzu: „Gewünscht war eine identitätsstiftende Arbeit, die eine deutliche Akzentuierung der Eingangssituation zur Stadt hin ermöglicht und die Lenkung der Besucher zum Kasino gestattet.“
 
Nach Ansicht der Wettbewerbsjury erfüllte der Entwurf des Künstlers Sven Prothmann diese Anforderungen in hohem Maße. Mit Freude stellte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, den Siegerentwurf des Wettbewerbs „Cantilever“ vor. Die Arbeit sieht eine skulpturale Nachbildung der neu geplanten Besucherterrasse vor. Die maßstabsgetreu verkleinerte „Miniaturausgabe“ wird ihren Platz parallel zum Original erhalten und dieselbe Materialität aufweisen. Die Arbeit des Künstlers Sven Prothmann soll Interpretationen zulassen und ein identitätsstiftendes Zeichen setzen.
 
Der Ausstellung vorausgegangen war ein zweiphasiger, anonymer und nicht offener Kunst-am-Bau-Wettbewerb. Die Regionalniederlassung West des Hessischen Baumanagements, die für die Durchführung und Kontrolle des Wettbewerbs zuständig zeichnete, fragte bei fünf Hochschulen um die Benennung von je vier Künstlern an. Vierzehn Studierende bzw. Absolventinnen/Absolventen reichten ihre Entwürfe zum Wettbewerb ein. Unter dem Vorsitz von Dr. Jörg Daur, stellvertretender Direktor des Wiesbadener Museums, wählte die Jury fünf Einreichungen in die zweite Wettbewerbsphase. Diese werden nun in der Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

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