Johanna-Quandt-Zentrum feiert Richtfest

Der Forschungsneubau am Universitätsklinikum Frankfurt soll nach seiner Stifterin „Johanna-Quandt-Zentrum“ heißen.

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Johanna Quandt (Bildmitte) unterstützt die Arbeit der Kinderkrebshilfe und der Klinik für Kinderheilkunde seit 1986.

Bildunterschrift: (v.l.) Prof. Peter Bader (Leiter des Schwerpunktes Stammzelltransplantation und Immunologie am Universitätsklinikum Frankfurt), Thomas Platte (Direktor des Hessischen Baumanagements), Dr. Bernadette Weyland (Finanzstaatssekretärin), Johanna Quandt, Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität), Boris Rhein (Wissenschaftsminister) sowie Prof. Dr. med. Thomas Klingebiel (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt).
 
Die Universität Frankfurt hat das große Engagement der Unternehmerin Johanna Quandt in der Kinderkrebshilfe gewürdigt. Zum Richtfest des Pädiatrischen Zentrums für Stammzellentransplantation und Zelltherapie (PZStZ) am 11. März 2015 gab Wissenschaftsminister Boris Rhein den zukünftigen Namen des Forschungsneubaus am Universitätsklinikum Frankfurt bekannt. Er soll nach seiner Stifterin „Johanna-Quandt-Zentrum“ heißen.

Neue Therapien für krebskranke Kinder sollen in der Forschungseinrichtung entwickelt werden, die die Ehrensenatorin der Goethe-Universität Johanna Quandt mit einer Spende in Höhe von 5,6 Millionen Euro unterstützt. „Zudem werden in dem Neubau Laboratorien geschaffen, die die Entwicklung der Therapieformen fördern“, so Thomas Platte, Direktor des Hessischen Baumanagements. „Das sind mehr als gute Gründe, zügig weiterzuarbeiten, um in rund einem Jahr das Gebäude der zweckentsprechenden Nutzung zuführen zu können.“ Nach Vollendung des Zentrums soll er rund 60 Wissenschaftlern und Mitarbeitern als Forschungsstätte dienen.

Der Neubau erweitert die bestehende Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und ist in Größe, Form und Geometrie identisch mit dem bestehenden Stammzelltherapiezentrum. Zu den besonderen Herausforderungen des Bauprojektes erklärt hbm-Projektleiterin Gabriele Schmücker-Winkelmann: „Baumaßnahmen am Universitätsklinikum sind immer ein bisschen wie eine ‚Operation am offenen Herzen‘. Auch bei dieser Baumaßnahme ist die besondere Herausforderung, die in den angrenzenden Gebäuden untergebrachten Patienten so wenig wie möglich mit den Umständen einer Baustelle zu belasten.“ Das bedeute ein hohes Maß an Toleranz auf der einen und ein hohes Maß an Achtsamkeit auf der anderen Seite. Der Bund fördert die Baumaßnahme mit 7,6 Millionen Euro, aus dem Hochschulinvestitionsprogramm HEUREKA des Landes Hessen werden ebenfalls 7,6 Millionen Euro aufgewendet.

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