Frankfurter Universitätsmedizin erhält neuen Hörsaal

Neun Monate nach der Grundsteinlegung ist heute das Richtfest für das Hörsaalgebäude Audimax gefeiert worden.

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Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland begrüßt die Gäste zum Richtfest für das Hörsaalgebäude Audimax des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland begrüßt die Gäste zum Richtfest für das Hörsaalgebäude Audimax des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Der Neubau auf dem Campus Niederrad der Goethe-Universität Frankfurt am Main wird einen Hörsaal für 550 Studierende sowie Seminarräume und eine Cafeteria enthalten. „Die tragenden Säulen der Lehr- und Lernkultur an den Hochschulen sind nach wie vor die Vorlesung und das Seminar“, erklärte Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland anlässlich des Richtfests. „Das Präsenzstudium wird trotz vieler E-Learning Angebote in absehbarer Zeit kein Auslaufmodell sein.“

Notwendig ist der Neubau aufgrund der steigenden Studierendenzahlen. Fast 4.000 Studentinnen und Studenten lernen und forschen am Fachbereich Medizin der Frankfurter Goethe-Universität. „Das neue Audimax bildet die zweite wichtige Säule im Gesamtprojekt Medicum“, so Irene Bauerfeind-Roßmann, vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. „Neben dem Hörsaalgebäude entsteht am Rosengarten das Lehr-, Lern- und Prüfungszentrum, das im Sommersemester 2016 in Betrieb gehen soll. Beide Maßnahmen schaffen baulich notwendige Voraussetzungen, um die Studienbedingungen für die Frankfurter Universitätsmedizin deutlich zu verbessern.“ 

Das Audimax, das nach den Plänen des Architekturbüros AV1 Architekten aus Kaiserslautern entsteht, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den bereits bestehenden Hörsälen des Campus Niederrad. Die Nähe zum Bettenhaus ermöglicht es, Patienten in die Lehrveranstaltungen mit einzubeziehen. Ein begrünter Platz zwischen Hörsaal- und Hauptgebäude soll Studenten, Patienten und Besucher zum Verweilen einladen und gleichzeitig das neue Zentrum des Campus Niederrad werden. „Das Universitätsklinikum erhält ein würdiges Entrée, das dem Zusammenspiel von Lehre, Forschung und Krankenversorgung Ausdruck verleiht und das Gelände zur Stadt hin öffnet“, erklärt hbm-Direktor Thomas Platte.

Finanziert wird das Hörsaalgebäude durch das Land Hessen im Rahmen des Hochschulinvestitionsprogramms HEUREKA und den Fachbereich Medizin, der sich mit 2,25 Millionen Euro beteiligt.  Rund 171.000 Euro kommen vom Studentenwerk als Betreiber der Cafeteria. Die Fertigstellung des Hörsaalgebäudes ist bis Mitte des Jahres 2016 vorgesehen.

Pressestelle: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
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