Neues Besucherinformationszentrum bereichert den Niederwald

Innenraum-Besucherzentrum-Niederwald_750.jpg

Warme Holztöne und eine Lampenlandschaft mit Panoramabildern des Rheintals prägen die Atmosphäre des Innenraums.
Warme Holztöne und eine Lampenlandschaft mit Panoramabildern des Rheintals prägen die Atmosphäre des Innenraums.

Am Niederwalddenkmal über Rüdesheim am Rhein ist heute ein neues Besucherinformationszentrum eröffnet worden. Es ermöglicht einen stimmungsvollen Einstieg in den Osteinschen Park, bietet Information und Gastronomie und stellt zugleich ein würdiges Entrée zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal dar.

„Das neue Besucherinformationszentrum ist architektonisch sehr gelungen und ein weiterer Höhepunkt der UNESCO-Welterbestätte“, erklärte Boris Rhein, Staatsminister im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, anlässlich der Eröffnungsfeier. „Hier wurde ein wundervoller Ort geschaffen, der noch mehr Menschen von der einzigartigen Landschaft und dem Osteinschen Park als wichtigen Platz der Deutschen Romantik begeistern wird.“ Die neue Anlaufstelle zwischen Seilbahnstation und Niederwalddenkmal bietet Besuchern wichtige Informationen zur Entstehung des Osteinschen Parks, zum UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal sowie zur Geschichte des Niederwalddenkmals. Auch ein gastronomischer Betrieb ist Teil des Konzepts. 

Das Gebäude mit seiner dunkelgrauen Holzfassade und den großen Fensteröffnungen bettet sich bewusst in die Landschaft ein. „Wir haben mit dem Besucherinformationszentrum ein schlichtes Gebäude mit einer klaren Haltung entworfen“, erklärte Jan-Eric Spork vom Wiesbadener Architekturbüro grabowski.spork architektur GbR, das für die planerische Umsetzung verantwortlich ist. „Es fügt sich selbstverständlich in die Umgebung ein und ermöglicht dem Ort und ihrer Geschichte freie Entfaltung.“ 

Neben der Architektur lädt die Ausstellung und Inneneinrichtung des Stuttgarter Büros jangled nerves gmbh dazu ein, in die Geschichte einzutauchen und zugleich die reizvolle Landschaft zu entdecken. Zu den Bildschirmanwendungen und Informationstafeln gesellt sich eine Lampenlandschaft mit Panoramabildern, die das Flair des Rheintals in den Gastraum überträgt. „Informationen und Ideen kann man beim Verweilen und Rasten sehr schön aufnehmen“, erklärt Prof. Thomas Hundt von der jangled nerves gmbh und ergänzt: „Wir möchten mit unserer Arbeit dem ein oder anderen Besucher ein romantisches Lächeln in das Gesicht zaubern.“

Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) wurde von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen mit der Bauherrenvertretung für das Bauprojekt „Besucherinformationszentrum Niederwald“ betraut. „Bei der Umsetzung des Besucher- und Informationszentrums spielte der enge Kostenrahmen, der durch die Zuwendungsmittel bestimmt war, durchgängig eine große Rolle“, erklärt Wolfgang Schnitzer, zuständiger Projektmanager beim LBIH. „Gleichzeitig mussten viele Randbedingungen vom Bauplanungsrecht bis zum richtigen Gastronomiekonzept planungsbegleitend berücksichtigt und geklärt werden. Ein komplexer Vorgang, der in Folge für die Realisierung einen sportlichen Bauzeitenplan von nur 11 Monaten zuließ. Durch die gute Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten, die kurzen Informationswege und schlussendlich die hohe Motivation im Team wurde das Projektziel erreicht. Der Kosten- und Terminrahmen konnte eingehalten werden.“ Der gastronomische Betrieb im Besucherinformationszentrum wird voraussichtlich an Pfingsten eröffnen. 

Pressestelle: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
Pressesprecher: Alexander Hoffmann
Telefon: +49 611 89051-404
Fax: +49 611 89051-111
E-Mail: presse@lbih.hessen.de