Sanierung kann weitergehen - Nachprüfungsverfahren beendet, Planungen werden konkretisiert.

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Visualisierung Eingang Sababurg
Visualisierung Eingang Hotel Sababurg

„Erleichtert und mit viel Vorfreude auf die nächsten Schritte können wir heute sagen: Die Sanierungsarbeiten an der Sababurg können endlich weitergehen. Das Nachprüfungsverfahren zur Vergabe der nötigen Planungsleistungen für dieses ganz besondere Projekt ist beendet.“ Das teilte heute bei einem Ortstermin an der Burg Heinz Jahn mit. Er ist Projektleiter in der Kasseler Niederlassung des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH).

Der LBIH koordiniert im Auftrag das Landes eine umfassende Sanierung des bekannten Ausflugs- und Tourismusziels im nordhessischen Reinhardswald. Zwischenzeitlich mussten die begonnenen Arbeiten an der Sababurg allerdings unterbrochen werden: „Im Anschluss an das Vergabeverfahren zur Beauftragung eines Architekturbüros für den geplanten Neubau hatte ein unterlegenes Büro Einspruch vor der Vergabekammer eingelegt. Deren Entscheidung galt es zunächst abzuwarten“, sagte Heinz Jahn.

Deswegen ist auf der Baustelle seit einiger Zeit Ruhe eingekehrt, nachdem erste vorbereitende Arbeiten bereits erfolgt waren. So sind der nichtkonstruktive Abbruch und die Rückbauarbeiten an den technischen Anlagen im aus den 1970er-Jahren stammenden Hotel- und Restaurantanbau bereits abgeschlossen. Außerdem waren in den vergangenen Jahren unter anderem der Westturmhelm und die WC-Anlagen im Außenbereich erneuert worden.

„Nun können wir die Planung weiter vorantreiben und den Neubau des Hoteltraktes an Stelle des früheren Wirtschaftsgebäudes und des bisherigen Hotel- und Restaurantgebäudes sowie den Umbau und die Modernisierung des Kanzleigebäudes inklusive des Westturms planen“, teilte Hans Rittmannsperger mit, geschäftsführender Gesellschafter des beauftragten Architekturbüros Rittmannsperger Architekten GmbH.

„Als Ausflugsziel soll das Dornröschenschloss Sababurg auch während der Bauzeit so gut es geht erhalten bleiben. In Abstimmung mit dem LBIH werden wir auch weiterhin versuchen, das Burggelände bei entsprechender Witterung für unsere beliebten Kulturveranstaltungen zu nutzen, soweit die Baustelle, aber auch die jeweilige Pandemielage das zulässt. Dass es an diesem Wahrzeichen Hofgeismars jetzt weitergeht, ist für uns daher von großer Bedeutung.“ Das erläuterte Torben Busse, Bürgermeister der Stadt Hofgeismar.

Uwe Pietsch, Eigenbetriebsleiter des Landkreises Kassel, sagte: „Die Sababurg war als Hotel, Restaurant und Veranstaltungsort stets ein wichtiger Pfeiler des Tourismus in unserem Landkreis, auch in Verbindung mit dem benachbarten Tierpark. Das wird auch in Zukunft so sein. Ich freue mich, dass es nun weitergehen kann und wünsche den Sanierungs- und Neubauarbeiten gute Fortschritte.“

Aufgrund der Baupreisentwicklung während des Vergabekammerverfahrens ist mit Mehrkosten im Vergleich zur ursprünglichen Planung zu rechnen. Auch auf den Zeitplan der Baumaßnahme wird sich das Nachprüfungsverfahren merklich auswirken. So können nun erst die nötigen umfangreichen Planungen begonnen werden. Die weiteren baulichen Schritte werden voraussichtlich erst im Jahr 2023 starten. Die Neubau- und Herrichtungsarbeiten werden nach jetziger Einschätzung rund drei Jahre in Anspruch nehmen.

Pressestelle: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
Pressesprecher: Alexander Hoffmann-Glassneck
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