Startschuss für den Neubau des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung

Mit einem symbolischen Spatenstich haben am 16. Juli 2015 die Arbeiten am Neubau des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) auf dem Campus Westend in Frankfurt am Main begonnen.

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Symbolischer Spatenstich DIPF

Bildunterschrift: (v.l.) Thomas Platte (Direktor des Hessischen Baumanagements), Dr. Clemens Bohrer (Fachreferent im Dezernat für Bildung und Frauen der Stadt Frankfurt), Kornelia Haugg (Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Marcus Hasselhorn (Geschäftsführender Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung), Boris Rhein (Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst), Prof. Dr. Matthias Kleiner (Präsident der Leibniz-Gemeinschaft) und Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt).
 
Das 13-geschossige Gebäude wird insgesamt mehr als 7.000 Quadratmeter Nutzfläche aufweisen und Platz für rund 300 Beschäftige bieten. Das DIPF, das 1951 in Frankfurt am Main gegründet wurde, unterstützt Wissenschaft, Politik und Praxis im Bildungsbereich durch wissenschaftliche Infrastruktur und vielfältige Forschungstätigkeit.
 
„Das DIPF ist ein in Hessen einmaliges und bundesweit anerkanntes Forschungsinstitut von nationaler Bedeutung“, betonte Wissenschaftsminister Boris Rhein anlässlich des Spatenstichs. „Der Neubau trägt der Entwicklung des DIPF Rechnung.“ Mit dem Neubau wird das DIPF dem gesteigerten Platzbedarf gerecht. Seit der Gründung des IDeA-Zentrums für individuelle Entwicklung und Lernförderung im Jahr 2008 stieg die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig an.
 
„Die modernen und offenen Arbeitsbedingungen in dem Neubau sowie die Nähe zur Goethe-Universität und zu vielen weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen werden exzellente Voraussetzungen für eine noch intensivere Vernetzung am Forschungsstandort Frankfurt am Main bieten“, unterstrich der Geschäftsführende Direktor des DIPF, Professor Dr. Marcus Hasselhorn. Für Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität, stellt die Unterbringung des DIPF auf dem Campus Westend einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Universität dar. Mit dieser Brücke könne man viel Positives für die Wissenschaft und die Praxis erwarten.
 
Der Neubau soll neben den Arbeitsräumen eine Bibliothek, einen Labor- sowie einen Konferenzbereich beherbergen. Zudem wird in das Gebäude eine Kindertagesstätte integriert, die das DIPF gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung nutzen wird. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um die besten Köpfe. Mit der Kindertagesstätte werden die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen“, freute sich Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung.
 
Der Neubau, der nach den Plänen des Freiburger Architekturbüros k9 entstehen wird, fügt sich in der Gestaltung und Materialität der Außenhaut in die Campus-Gestaltung ein. „Mit dem Neubau für das DIPF erhält der Campus Westend ein repräsentatives Auftaktgebäude“, erklärt Thomas Platte, Direktor des Hessischen Baumanagements. „Es ist ein Fingerzeig und wird auf die Goethe-Universität ausstrahlen.“

Die Kosten für den Neubau von insgesamt 42.870.000 Euro tragen das Land Hessen und der Bund jeweils zur Hälfte. Das Gebäude soll nach bisheriger Planung im Frühling 2018 bezugsfertig sein.

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