Zwei Neubauten für Mediziner-Nachwuchs auf dem Campus Niederrad übergeben

Wiesbaden/Frankfurt. Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute dem Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Frankfurt zwei Neubauten übergeben: Künftig steht den Studierenden und Lehrenden auf dem Campus Niederrad das neue Lehr-, Lern- und Prüfungszentrum „Medicum“ sowie ein weiteres Hörsaalgebäude zur Verfügung. Das Land Hessen hat beide Neubauten im Rahmen des Hochschulbauprogramms HEUREKA mit rund 24,5 Millionen Euro gefördert.

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Wissenschaftsminister Boris Rhein überreichte die symbolischen Schlüssel für die Neubauten an die Vertreter des Fachbereiches Medizin.
Wissenschaftsminister Boris Rhein überreichte die symbolischen Schlüssel für die Neubauten an die Vertreter des Fachbereiches Medizin.

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Mit beiden Gebäuden wurden dringend benötigte, zusätzliche Flächen für eine zeitgemäße Lehre geschaffen, die für den Fachbereich Medizin eine unmittelbare und deutliche Verbesserung der Studienbedingungen darstellen. Ich danke allen Projektbeteiligten, die durch ihr großes Engagement zu diesem Erfolg beigetragen haben, und wünsche allen Nutzern, insbesondere natürlich den Studierenden und Lehrenden, weiterhin viel Erfolg und Freude in ihren neuen Räumen.“

Das Lehr-, Lern- und Prüfungszentrum „Medicum“ bietet Platz für einen großen Prüfungssaal, ein Seminarraumzentrum, ein Lernstudio und ein sogenanntes Simulations- und OSCE-Prüfungszentrum. Dort lernen die Studierenden die Handhabung von Diagnose- und Therapie-Apparaturen und legen ihre Prüfungen in speziellen Simulationsräumen ab, in denen nicht nur die klinischen Fähigkeiten abgefragt, sondern zum Beispiel auch Noten für den Umgang mit den Patienten und hygienisches Arbeiten vergeben werden.


Audimax und Cafeteria
In dem Hörsaalgebäude sind neben dem großen Audimax mit 550 Plätzen weitere Seminarräume und studentische Arbeitsflächen untergebracht. Das Studentenwerk Frankfurt betreibt hier zudem eine Cafeteria.

Die Errichtung beider Neubauten, inklusive deren Ersteinrichtung, hat insgesamt rund 30 Millionen Euro gekostet. Der Fachbereich Medizin hat sich daran mit rund 5,35 Millionen Euro beteiligt. Das Studentenwerk Frankfurt hat einen Anteil von rund 171.000 Euro übernommen und die Ausstattung für die Cafeteria in Höhe von rund 336.000 Euro zusätzlich finanziert.


Meilensteine auf der Großbaustelle
Das „Medicum“ und das Hörsaalgebäude sind weitere Meilensteine auf der Großbaustelle des Campus Niederrad. Im benachbarten Erweiterungsbau Haus 23 – der aktuell größten Landeshochbaumaßnahme im Hochschulbereich mit alleine rund 250 Millionen Euro Gesamtkosten – sind die Innenausbauten im vollen Gang. Kürzlich wurde beim Versorgungszentrum „Haus 35“ das Richtfest gefeiert. Das Johanna-Quandt-Zentrum, ein pädiatrisches Zentrum für Stammzelltransplantation und Zelltherapie, wird demnächst an die Nutzer übergeben. Insgesamt wurden in den vergangenen zehn Jahren Baumaßnahmen mit einem Projektvolumen von über einer Milliarde Euro an diesem Standort realisiert bzw. befinden sich zurzeit noch in Bau oder Planung. Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus Landesmitteln.


Auch Forschungsstärke wird unterstützt
„Wir investieren jedoch nicht nur in die bauliche Entwicklung. Mit unserem Forschungsförderprogramm LOEWE unterstützen wir die Forschungsstärke der Frankfurter Hochschulmedizin auf dem Campus Niederrad. Hierbei dominieren Projekte der Krebsforschung, in denen Wissenschaftler an der Verbesserung von Diagnose und Therapie arbeiten. Außerdem stehen die Erforschung von Fettstoffwechselstörungen, neurodegenerativen Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen sowie die Entwicklung neuer Antibiotika im Fokus“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

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