Die Brennhaare der Raupen der Nachtfalterart Eichenprozessionsspinner sind für Menschen gefährlich und können bei Kontakt starke gesundheitliche Reaktionen auslösen, zum Beispiel auf der Haut oder in den Atemwegen. Verantwortlich dafür ist das Nesselgift Thaumetopoein. Aus diesem Grund wird am 11. Mai im Wald nahe der Keltenwelt am Glauberg eine biologische Maßnahme durchgeführt.
Mitarbeiter einer vom Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) beauftragten Fachfirma werden entlang der Parkplatzfläche, der Besucherwege und auf dem Plateau des Archäologischen Parks Nester des Schmetterlings entfernen und anschließend die betroffenen Bäume mit einem biologischen Insektizid besprühen.
Während der Maßnahme werden bestimmte Bereiche teilweise abgesperrt und Hinweisschilder an den Wegen zu den betroffenen Arealen angebracht. Besucherinnen und Besucher des Waldgebietes sind aufgefordert, die örtlichen Absperrungen und Hinweise zu beachten.