Mitten im Naturpark Reinhardswald liegt die romantisch anmutende Burg Sababurg.

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen

Passende Lösung für langfristig wirtschaftlichen Betrieb wird erarbeitet

Örtliche Gegebenheiten und globale Entwicklungen in der Baubranche stellen Verantwortliche vor neue Herausforderungen

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„Das Land Hessen verfolgt weiterhin mit Nachdruck das Ziel, langfristig einen erfolgreichen Hotel-, Restaurant- und Veranstaltungsbetrieb auf der Sababurg zu ermöglichen. Zentral dafür ist der Neubau eines Hotel- und Restaurantgebäudes, der an gleicher Stelle entstehen soll wie der inzwischen abgebrochene Anbau aus den 1970er-Jahren. An diesen Plänen wird festgehalten.“ Das bekräftigt Thomas Platte, Direktor des verantwortlichen Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH).

Aus mehreren Gründen müssen die Planungen für das Projekt Dornröschenschloss aktuell angepasst werden, erläutert Thomas Platte weiter: „Die Hanglage vor Ort, aber auch die nähere Betrachtung des zuletzt diskutierten Entwurfs für den Neubau, stellen uns vor Herausforderungen. Hinzu kommen nach wie vor die globalen Auswirkungen von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg sowie die Energiepreisentwicklungen. Um zu einem tragfähigen Ergebnis zu gelangen, das bestmöglich auch zur Förderung des Tourismus und der Region insgesamt beiträgt, wird zurzeit über neue Lösungsansätze beraten. Das soll für die geplante Gesamtanlage eine entsprechende Wirtschaftlichkeit sicherstellen – im Bau wie im späteren Betrieb.“

Aufgrund der erforderlichen Neuausrichtung des Projekts muss ein möglicher Baubeginn neu terminiert werden. Erst wenn die neue Konzeption Fortschritte gemacht hat, kann die Terminplanung verlässlich fortgeschrieben werden.

Hofgeismars Bürgermeister Torben Busse teilt dazu mit: „Von besonderer Bedeutung für die Stadt Hofgeismar, aber auch für die gesamte Region Nordhessen ist, dass die Planungen weitergeführt werden. Das Signal, dass das Land Hessen nach wie vor zu diesem zentralen Vorhaben zur Zukunftssicherung des Dornröschenschlosses steht, haben wir empfangen. Wir hoffen auf möglichst baldige positive Nachrichten dazu und begleiten das Projekt von kommunaler Seite weiterhin eng und aufmerksam.“  
 

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