Der Königsflügel des Bad Homburger Schlosses erstrahlt wieder in seinem alten Glanz. Nach einer zehnjährigen Instandsetzung sind die Kaiserzeitlichen Appartements im Jahr 2021 wiedereröffnet worden und bieten Einblicke in den Lebens- und Wirkungsort des letzten Kaiserpaares. Das authentische Zeugnis kaiserlicher Wohnkultur war aufgrund beträchtlicher Schäden in seiner Tragfähigkeit gefährdet und wurde in mehreren Bauabschnitten instandgesetzt. Die Arbeiten umfassten unter anderem die statisch-konstruktive Ertüchtigung des Hänge-Sprengwerks über dem Speisesaal, die Instandsetzung der Holzkonstruktionen (Dachwerk und Holzbalkendecken), der technischen Infrastruktur (Heizung, Wasser, Elektro, Brandschutz) und der Außenhülle (Dach, Fenster, Fassade) sowie die Restaurierung der kaiserlichen Wohnung. Zudem wurde das Inventar in den ehemaligen herrschaftlichen Räumen durch die Staatlichen Schlösser und Gärten umfänglich restauriert. Bis zum Herbst 2022 steht nun noch die bauliche Fertigstellung der neuen Verwaltungsräume im 2. und 3. Obergeschoss des Königsflügels und damit der bauliche Abschluss der Gesamtmaßnahme an. Für die Sanierung des Königsflügels im Bad Homburger Schloss ist der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Bauherr verantwortlich, begleitet durch die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen.
Kunst- und Kulturbauten
Schloss Bad Homburg vor der Höhe
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Land Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen - Niederlassung Mitte, in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur
Staatliche Schlösser und Gärten Hessen
S+P Architektin und Stadtplanerin Kerstin Werner, Bad Soden
Professor Pfeifer und Partner, Darmstadt
ITG Ingenieurteam für Technische Gebäudeausstattung, Hochheim
Ingenieurbüro Richarda Schmittner, Maintal
Planungsgruppe Geburtig, Weimar
Bauabschnitte 1 - 4: von 2011 - 2022
Projektleitung