Zitate Felix Gast, Stellvertretender Niederlassungsleiter (Baumanagement) der LBIH-Niederlassung Süd:
„Die Veste Otzberg ist hessisches Kulturgut und damit ein bedeutender Teil unseres historischen Erbes. Die Bau- und Sanierungsfortschritte an der Burganlage ermöglichen es uns nun, eine Perspektive für die abschnittsweise Wiedereröffnung zu geben: Ab Sommer kann, nach derzeitigen Planungen, der vordere Teil des Burghofs mit Kommandantenhaus, Korporalshaus, Biergarten und Kiosk wieder besichtigt werden. Weil die Baumaßnahmen noch andauern, sind dann aber Umsicht und eine gute Abstimmung mit den fortlaufenden Arbeiten nötig – insbesondere im engen Innenhof.“
„Jetzt nutzen wir die Chance, alle Arbeiten zu erledigen, die nötig sind, um die Burganlage zukunftsfähig aufzustellen. Davon sollen ganz besonders die Menschen vor Ort sowie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher profitieren. Bei der Arbeit mit historischen Liegenschaften ergeben sich oft erst im Bauverlauf genaue Einblicke. So wurde festgestellt, dass an der Infrastruktur umfangreichere Arbeiten nötig waren, als bei der Projektplanung abgesehen werden konnte. Das gesamte, alle Gebäude miteinander verbindende, Frisch- und Abwassernetz sowie die zugehörige Elektrik, einschließlich eines neuen Trafogebäudes, wurden daher vollständig erneuert.“
Zitat Dr. Anja Dötsch, leitende Baudenkmalpflegerin der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen:
„Bei der Veste Otzberg handelt es sich um ein bedeutendes Kulturdenkmal für die Region. Daher werden die Maßnahmen auch bauhistorisch begleitet, um die erforderlichen Eingriffe in die historische Substanz zu minimieren und eine möglichst authentische Präsentation der Veste zu gewährleisten. Dies gilt auch für die Außenanlagen. So folgt das Konzept für den Biergarten dem historischen Kommandantengarten, der sich nachweislich über Jahrhunderte an dieser Stelle befand.“
Zitat Matthias Weber, Bürgermeister der Gemeinde Otzberg:
„Die Veste ist das Wahrzeichen unserer Gemeinde. Die sanierungsbedingt nötigen Einschränkungen beim Zugang zur Burganlage verlangen den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch Wanderern, Besucherinnen und Besuchern sowie Heiratswilligen, einige Geduld ab. Wir freuen uns darauf, dass die Veste bald wieder in größerem Umfang genutzt werden kann. Schön, dass es auch eine Perspektive gibt für standesamtliche Trauungen im Kommandantenhaus.“